Selbsthilfe

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© 2013 Dr. Heribert Groh, Erlangen

Ein Lächeln verbindet
Schöne Zähne machen's möglich
  Was ist, wenn ...?

    
 
Manchmal ist es einfach hilfreich, eine Entscheidungshilfe oder einen Ratschlag zu erhalten, 
wie man sich in Schmerz- oder nach Unfallsituationen verhalten soll. Deshalb hier ein kleiner 
Ratgeber von uns. 

    
Aber wohlgemerkt: 

Die folgenden Tipps zur Selbsthilfe an Wochenenden und Feiertagen sind kein Ersatz für den 
zahnärztlichen Notdienst und müssen verständlicherweise relativ allgemein gehalten sein. 
Nicht jedes Medikament darf von jedem Patienten eingenommen werden und nicht jeder Not-
fall verläuft gleich. 
Im Zweifel suchen Sie immer besser den zahnärztlichen Notfalldienst auf!
Schmerzen:
 

In folgenden Fällen suchen Sie bitte unbedingt den zahnärztlichen Notfalldienst auf:

Ihr Zahn schmerzt auf Wärme, beruhigt sich aber eher bei Kälte (z.B. kalte Getränke).
Der Zahn ist druck- und klopfempfindlich.
Pochender Schmerz im Rhythmus des Herzschlages.
Bei unklarer Schmerzursache.

Nach Zahnbehandlungen wie Kronen- oder Brückenpräparation, Zahnersatz-Eingliederung, Wurzelbehandlungen und Operationen treten manchmal mehr oder weniger starke Schmerzen 
auf. Falls Sie kein schmerzhemmendes Medikament bekommen haben, oder falls es Ihnen aus-
gegangen ist, können Sie in der Apotheke ein Präparat mit einem der folgenden Wirkstoffe kaufen:

Paracetamol 500 mg Tabletten oder 1000 mg Zäpfchen
Acetylsalicylsäure 500 mg (z. B. Aspirin 500, ASS 500, etc.)
Ibuprofen 200 mg
Für Kinder gibt es Paracetamol-Zäpfchen 125 mg bzw. 250 mg

Achtung:  
Bitte lesen Sie die Packungsbeilage aufmerksam durch und halten Sie sich an alle Vorschriften! 
Im Zweifelsfall fragen Sie den Arzt, Zahnarzt oder Apotheker!
Während Schwangerschaft / Stillzeit dürfen Sie Medikamente nur nach Rücksprache mit dem 
Arzt oder Zahnarzt einnehmen!

Blutungen:
 

Nach einer Operation oder Zahnentfernung kann es vereinzelt zu Nachblutungen kommen. Es ist 
für Sie als Patient äußerst schwierig, die Menge des Blutverlustes abzuschätzen, da einerseits ein Teil des Blutes geschluckt wird, andererseits das Blut durch den Speichel verdünnt wird. 
Falls Sie einen größeren Blutverlust befürchten, lassen Sie sich zum zahnärztlichen Notdienst bringen; fahren Sie nicht selbst.

Wenn Sie vom Zahnarzt eine Verbandsplatte oder eine Prothese, welche die Wunde abdeckt, 
bekommen haben, nehmen sie diese auf keinen Fall heraus. Haben Sie keine Verbandsplatte erhalten, beißen Sie bitte auf einen sterilen Tupfer aus dem Verbandskasten oder auf ein gerade frisch gebügeltes (dadurch fast steriles), klein zusammengefaltetes Stofftaschentuch und üben Sie damit Druck auf die Wunde aus. Sollte die Blutung nach einer Stunde nicht zum Stillstand gekommen sein, suchen Sie bitte umgehend den zahnärztlichen Notdienst auf.

Schwellungen:
 

Sollten Sie, ohne dass eine Operation vorausgegangen ist, eine Schwellung feststellen oder beginnt die Schwellung nach dem Verstreichen der drei Folgetage einer Operation erneut stärker zu werden, suchen Sie bitte den zahnärztlichen Notdienst auf.

Schwellungen nach Operationen lassen sich durch folgende Maßnahmen vermindern: 
Kühlen Sie den Bereich der Operation gut (am besten mit einem Kühlgel-Kissen / Eisbeutel in einem Tuch eingeschlagen 30 Min. kühlen, 10 Min. Pause usw.). 
Schlafen Sie an den drei Folgetagen nach der Operation  mit erhöhtem Oberkörper - nicht 
flach liegend! 
Die Beine auf keinen Fall hochlegen. 
Versuchen Sie das Operationsgebiet an den ersten drei Tagen so wenig wie möglich zu 
bewegen. Kein Dehnen oder Mundwinkel-Wegziehen, um mal selbst die Wunde genau zu inspizieren! Frisch vernähte Wundränder sind häufig sehr rissempfindlich und müssen des-
halb unbedingt geschont werden. 

Zahnavulsion und Zahnfraktur:
Zahnavulsion -  Zahn wurde ausgeschlagen
Milchzähne:
Ausgebrochene Milchzähne werden in der Regel nicht wiedereingesetzt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob es sich bei einem Zahn um einen Milchzahn handelt, verfahren Sie bitte wie bei einem bleibenden Zahn.
Bleibende Zähne:
Ein Zahn, der samt seiner Wurzel ausgebrochen ist, sollte am besten in einer Zahnrettungsbox (z.B. Dentosafe, in Apotheken erhältlich) transportiert werden (bis zu 25 Stunden). Falls diese nicht zur Verfügung steht, kann auch pasteurisierte Milch verwendet werden (bis zu 6 Stunden). 
Er darf nicht austrocknen, jede Minute in der Trockenheit schadet! 
Der Zahn sollte möglichst nicht an der Wurzel, sondern nur an der Krone berührt und auf 
keinen Fall desinfiziert werden. 
Suchen Sie so bald wie möglich einen Zahnarzt auf: In vielen Fällen kann ein Zahn wiedereingepflanzt werden!
Zahnfraktur - Zahn ist abgebrochen
Wenn nach einer Zahnfraktur im Zahn ein rotes Pünktchen sichtbar ist, oder der Zahn extrem druckempfindlich ist, sollte möglichst sofort der Zahnarzt aufgesucht werden. Ist das abgebrochene Stückchen klein, kein rotes Pünktchen sichtbar und der Zahn schmerzt nicht oder nur bei Kälte (Luftzug, kaltes Wasser), können Sie mit dem Zahnarztbesuch ein paar Tage warten (z.B. am Wochenende oder im Urlaub).